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Der Dampf auf dem SAUGER IV läuft in einem sogenannten 'geschlossenen System'. Das heißt, daß das Kesselwasser in Dampf übergeht, der Dampf seine Arbeit in den verschiedenen Dampfmaschinen verrichtet und danach einem Kondensator zugeführt wird. Dort kondensiert der Dampf, wird also wieder flüssig. Dabei verringert sich das eingenommene Volumen beträchtlich, was zur Bildung eines Vakuums führt. Dieses Vakuum 'unterstützt' die Dampfmaschinen und erhöht den Wirkungsgrad der Gesamtanlage. Ein weiterer Vorteil ist, daß das Kondensat praktisch frei von Härtebildnern ist, so das es sich (nach vorheriger Entölung) vorzüglich als Speisewasser für den Kessel eignet. Dieses ist insbesondere für den Betrieb von Dampfanlagen auf Seeschiffen von großer Bedeutung, da nicht direkt mit Salzwasser gespeist werden kann. Im Gegensatz zum geschlossenen System kommt bei Fluß- und Binnendampf- schiffen auch häufiger die sog. Auspuffmaschine zum Einsatz. Hier wird der Dampf nach Verrichtung seiner Arbeit in den Schornstein geleitet, wo er noch zur Erhöhung des Zuges Anwendung finden kann, bevor er in die Atmosphäre entweicht. Gespeist werden die Kessel dieser Schiffe entweder aus Speisewassertanks oder oft auch aus dem Fahrtgebiet (Flusswasser). Daher sind Dampfschiffe mit Auspuffmaschinen nicht für den Betrieb in Seegewässern geeignet. In Hamburg sind die historischen Schleppdampfer 'Claus D' und 'Tiger' ein gutes Beispiel für Dampfschiffe mit Auspuffmaschinen. Auf dem Sauger IV wurde im Rahmen der Umbauten 1967 die ehemals dampfangetriebene Zirkulationspumpe (Kühlwasserpumpe für den Kondensator) gegen eine elektrisch betriebene Pumpe ersetzt. Von der alten Dampfmaschine sind jedoch noch Zeichnungen erhalten: (für eine großformatige Ansicht einfach auf die Bilder klicken)
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